OMG das hat gearbeitet

Gestern habe ich in meiner Vergangenheit vor 2013 gegraben. Und das hat etwas in mir ausgelöst.

Eigentlich wollte ich nur einer sehr guten Freundin meinen Weg zeigen. Doch was dann geschah, hat mich mitten hinein in meine Erinnerungen zurückgeworfen.

Plötzlich saß ich wieder da, wie damals vor 2015, auf dem Boden. Und die Tränen sind geflossen.

Wer war diese Person vor 2013? Das war nicht ich. Und doch war ich es.

Die Erinnerungen an Selbstzweifel, Angst, Trauer, Suizidgedanken und das Gefühl des Versagens kamen zurück. Alles fühlte sich so real an, als wäre es gerade erst geschehen.

Gott sei Dank bin ich den Weg, den ich vor 2013 eingeschlagen hatte, nicht weitergegangen.

Ja, heute fühlt sich diese Zeit für mich wie die Geschichte eines anderen Menschen an. Und doch lebt die Seele dieser Person in mir weiter. Die Gedanken und Erinnerungen sind da. Sie gehören zu meiner Geschichte, auch wenn ich heute ein anderer Mensch bin.

Seit 2015 gehe ich meinen Weg des Lebens – endlich wirklich. Ohne mich zu verstecken. Ohne an meinem eigenen Leben zu verzweifeln.

Natürlich gibt es auch heute Sorgen: den Job, die Kinder, die Gesundheit und die Wege meiner Freundinnen. Das Leben ist nicht immer leicht. Aber ich verzweifle nicht mehr daran, im falschen Leben gefangen zu sein.

Ja, die Person vor 2013 hat es gegeben. Und ja, die Person, die ich seit 2015 wirklich bin, gibt es auch. Sie ist echt. Sie lebt. Sie ist angekommen.

Die Erinnerungen bleiben. Sie sind Teil meines Lebens und meiner Geschichte. Aber die Person, die ich damals war, ist in meinem Kopf schon lange gestorben.

Ich habe Schmerzen in Kauf genommen, um endlich bei mir selbst anzukommen. Mein Körper ist angekommen. Mein Geist ist nachgekommen. Und wenn ich heute zurückblicke, bin ich stolz darauf, was dieser Schritt aus mir gemacht hat.

Ich bin dankbar für all die Menschen, die mich seither auf meinem Weg begleiten. Für jene, die mich sehen, mich verstehen und mich so annehmen, wie ich bin.

Und für jene, die glauben, dass das krank ist, möchte ich eines sagen:

Krank war mein Leben vor 2013. Nicht der Weg, der mich zu mir selbst geführt hat.

Danke. Tausendmal danke, Spatzu. ❤️

Ohne dich wäre ich heute nicht auf diesem Weg. Danke, dass du mich begleitest und mir hilfst, meinen Weg zu gehen.

Für Sarotta:

Ieri sono andata a scavare nel mio passato, nella mia vita prima del 2013. E questo ha smosso qualcosa dentro di me.

In realtà volevo solo mostrare a una carissima amica il percorso che ho fatto. Ma quello che è successo dopo mi ha riportata, all’improvviso, nel profondo dei miei ricordi.

Mi sono ritrovata seduta per terra, proprio come allora, prima del 2015. E le lacrime hanno iniziato a scendere.

Chi era quella persona prima del 2013? Non ero io. Eppure ero io.

Sono riaffiorati i ricordi dei dubbi su me stessa, della paura, della tristezza, dei pensieri suicidi, del senso di fallimento. Tutto era così reale, come se fosse successo soltanto ieri.

Per fortuna, non ho continuato lungo la strada che avevo intrapreso prima del 2013.

Sì, oggi quel periodo mi sembra la storia di un’altra persona. Eppure l’anima di quella persona vive ancora dentro di me. I pensieri e i ricordi sono lì. Fanno parte della mia storia, anche se oggi sono una persona diversa.

Dal 2015 ho iniziato a percorrere la strada della vita, quella vera. Finalmente.

Senza nascondermi. Senza disperarmi per la mia stessa esistenza.

Certo, anche oggi ci sono preoccupazioni: il lavoro, i figli, la salute, i percorsi delle mie amiche. La vita non è sempre facile. Ma non mi dispero più perché mi sento intrappolata in una vita che non è la mia.

Sì, la persona che ero prima del 2013 è esistita. E sì, esiste davvero anche la persona che sono diventata dal 2015. È reale. È viva. Ha finalmente trovato il suo posto.

I ricordi rimangono. Sono parte della mia vita e della mia storia. Ma la persona che ero allora, nella mia mente, è morta da molto tempo.

Ho accettato il dolore per poter finalmente arrivare a me stessa. Il mio corpo è arrivato a casa. La mia mente lo ha raggiunto. E oggi, guardandomi indietro, sono orgogliosa di ciò che questo passo ha fatto di me.

Sono grata a tutte le persone che da allora mi accompagnano nel mio cammino. A chi mi vede, mi capisce e mi accetta per quella che sono.

E a chi pensa che tutto questo sia una malattia, voglio dire una cosa:

La malattia era la mia vita prima del 2013. Non il percorso che mi ha portata a essere finalmente me stessa.

Grazie. Grazie mille, Spatzu. ❤️

Senza di te, oggi non sarei su questa strada. Grazie per accompagnarmi e per aiutarmi a percorrere il mio cammino.

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